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Wir haben gewählt – Tante Dirch neuer Präsident des n.e.Vs

Es ist unfassbar, nach unzähligen Gängen zur Wahlurne gelang der dienstältesten Tante Thomas der einmalige Coup:
Der seit Jahren vorbildlich amtierende Ablehner Dirch lehnte erwartungsgemäß die Nominierung zur Präsidentschaftskandidatur ab und wägte sich auch schon in überlegender Sicherheit. Die Zeit für die Suche nach einem weiteren Kompetenzträger für das Amt nutzte Tante Thomas mit einem nachprüfenden Blick in den Vereinsstatuten. Nach einem kurzen „Doublecheck“ durch Tante Karsten wurden dann die anderen Tanten während der Gerstensaftspülpause des immer noch triumphierenden Ablehners ins Boot geholt. Noch ehe er den Schaum aus seinem Pornobalken verbannen konnte, bat Tante Thomas nun gezielt um Handzeichen für Tante Dirch als neuer Präsident. Nachdem alle nun in Ektase befindlichen Tanten unter Grölen die Hand gen Himmel streckten, blieb für den aus großen und starren Augen blickenden Gouverneur nur noch das kurz aufflackernde Handzeichen zur Stimmenenthaltung – da war’s passiert:

Hauptamtsablehner und 1.Vorsitzender werden nun in Personalunion zu Werke schreiten!

Kaum im Amt wurde auch gleich der weitere Vorstand gewählt:
2. Vorsitzender              Tante Jörg
Kassenwart                    Tante Maze
Schriftführer                  Tante Holzi
Internetbeauftragter      Tante Carsten
Die Posten der Kassenprüfer sind aufgrund der Flatratekassenprüfabendveranstaltungsmodalitäten bei allen beliebt. Gezielt angestiftete Verwirrung bei der Nominierung der neuen Amtsinhaber lassen an dieser Stelle noch keine eineindeutige Personenbenennung zu. Wir warten daher zunächst mit Spannung auf das frisierte Protokoll zur Versammlung, welches sicherlich noch Überraschungen zu Tage bringt.

Ein wahren Wettlauf gab es um die Spitzenkandatur innerhalb der Ablehnergruppierung, die nachfolgend als Ranking aufgeführt ist:
Tante Andre        3 Ablehnungen und damit Sprecher der Ablehner
Tante Kazi          2 Ablehnungen und somit stellvertretender Sprecher der Ablehner
Tante Dirch         2 Ablehnungen und damit stellvertretender Ersatzsprecher
Die Tanten Holzi, Andreas, Sven, Maze und Martin bilden den Pöbel mit jeweils einer Ablehnung.

Die Termine 2012 werden in Kürze an dieser Stelle bekanntgegeben… 

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Termine der Heinser Vereine findet Ihr jetzt hier

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Story: Am Ende ist es doch nur eine Bootstour geworden...

Am Anfang war nur die Idee, einfach mal dem Alltag zu entfliehen.  Jeder hatte seine ganz eigenen Träume: So stellte sich Tante Frank vor, wie auf den Spuren der Kartoffelentdeckung im Mittelalter die krankbringende Kartoffelpflanze im ganzen Königreich verbrannte und dabei plötzlich das andere Ende der Frucht als die wahre Entdeckung entlarvte. Tante Karsten ergriff sofort das Wort, dass seine spanischen Vorfahren dieses Wunderwerk vollbrachten – er hieße nicht umsonst auch Don Rau. Allerdings würde er nicht immer darauf rumreiten, da er im Kern ja eher auf Wiener Schnitzel stehe. Nach langen Wortgefechten begnügte man sich mit dem Kompromiss, beim nächsten Sommerfest des Heinseer Caravanparks, Pommes Frites in der Nähe König’s Hof mit einem Hauch Gerstenkaltschale zu veredeln. Eine realitätsnahe Gelegenheit sollte sich für unseren Entdecker aber noch viel früher ergeben… 

Mit was soll man die große Reise antreten? Wer darf überhaupt mit? Welche Route sollte man einschlagen? Was soll an Proviant dabei sein und – vor allem – in welchen Mengen? So viele Fragen erfordern nicht nur das endliche Geistesgut der mutigen 14, sondern auch viele Gespräche mit den Wanderweisen des Weserberglandes. Was liegt da näher als in einer gemütlichen Runde auf den Erfahrungsschatz vereinsnaher Sponsoren zurückzugreifen.  Zuerst wurde über ein geeignetes Verkehrsmittel debattiert:    

1. Zu Fuß
Einer der jahrelangen Vereinssponsoren wusste, dass das Erkunden der Welt mit professionell hinter dem Rücken verschränkten Händen eine Zeitersparnis von bis zu 45% bedeuten kann. Erklären konnte er es sich nicht, verwies aber auf den historischen Wanderweg in Heinsen, der so an nur einem halben Sonntag zu bewältigen sei.
Die wilde 14 war sich aber sicher: Mit verschränkten Händen wird lediglich der Zugriff auf die Rucksäcke erschwert, was eine automatische Reduzierung der Pausenintervalle zu Folge hätte. Ob das 45% ausmachen würde, wollte Tante Karsten unter Berücksichtigung des dadurch stetig abnehmenden Rucksackgewichts kalkulieren. Die unregelmäßige Wasserlassen als auch die verminderte Geradeaus-Geh-Fähigkeit sind weiter Faktoren. Das Ergebnis wird frühestens zu den  nächsten Budgetgesprächen erwartet. Zwischenzeitig haben wir erfahren, dass er dazu eine Kooperation mit der ortsansässigen Fakultät anstrebt:

2. Mit dem Fahrrad
Das wäre spätestens in Polen weg und man müsste zu Fuß wieder zurück.
Zudem haben die meisten Tanten mit diesem Verkehrsmittel nur wenig Erfahrung.

3. Mit dem Auto
Ob Fahrrad oder Auto: Es würde vermutlich schon daran scheitern die EU zu durchqueren. Tante Matze und Tante Kazi hatten ja schon in der Weihnachtszeit 2010 versucht, Durchfahrtslöcher in den alten Grenzzaun bei Frankfurt/Oder zu etablieren. Wären sie damals nicht zu bimbergierig gewesen, stünde der großen Reise mit dem Auto heute vermutlich deutlich weniger im Weg (Bericht von damals: siehehier). Die Tanten Andreas, Holzi, Jörg , Matze und Thomas diskutierten noch darüber, ob man nicht den alten Vereinsbulli des TuSpo wieder flott machen könnte. Die Gespräche mit dem ehemaligen Commander des Sportvereins führten jedoch immer wieder zur Bulliruhestätte Kapenberg.

4. Mit dem Flugzeug
Es war noch nicht mal andiskutiert, als Tante Sven auf die maximale Flüssigkeitsmenge von 100ml/Person im Handgepäck hinwies. Weiter haben sich die meisten Fluglinien dagegen ausgesprochen das Vereinslogo am Leitwerk anzubringen. Iberia war zwar zu Gesprächen bereit verlangte aber neben den maßlos übertriebenen Werbegebühren unsere aktive Teilnahme an dem Jahresevent in Pamplona. Vielleicht hätten wir zu den Verhandlungsgesprächen doch nicht das animierende, fast rote Poloshirt anziehen dürfen.

5. Mit der Bahn
Dieses Reisemittel wurde schnell wieder verworfen. Tante Carsten konnte hier berichten, dass die Deutsche Bahn nicht in allen Ländern fährt. Somit ist dieses Verkehrsmittel länderspezifisch sehr unsicher und in vielen Metropolen bekommt man nicht einmal einen anständigen Sitzplatz.

 

 

 

Wie die Story weitergeht, erfahrt Ihr demnächst an dieser Stelle ;-)

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